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Das mit Beginn des vergangenen Schuljahres gestartete Busschul-Projekt „winnie west“ trägt Früchte. Unter diesem Namen hat die west 2008 in Zusammenarbeit mit den Verkehrssicherheitsberatern der Kreispolizei Heinsberg die Verkehrserziehung - vor allem an den Grundschulen - auf neue Beine gestellt. Die Busschule soll dazu beitragen, die Verkehrssicherheit bei der Nutzung von Schulbussen sowie öffentlicher Verkehrsmittel (ÖPNV) zu erhöhen.
Im abgelaufenen Schuljahr hat die west gemeinsam mit der Kreispolizei mehr als 30 Grund- und weiterführende Schulen mit einem speziell für die Schulungszwecke gestalteten Omnibus besucht. Dabei wurden knapp 2.300 Schülerinnen und Schüler im Verhalten auf dem Weg zur Haltestelle, an der Haltestelle, beim Ein- und Aussteigen, während der Busfahrt als auch beim Überqueren der Straße geschult. Im davor liegenden Schuljahr nahmen etwa 1.100 Schülerinnen und Schüler an Sicherheitsschulungen teil.
Für das neue Schuljahr 2009/2010 sind weitere Verbesserungen für das west-Busschul-Projekt in Arbeit. So wird derzeit eine spezielle Informationsbroschüre für das Projekt erarbeitet, die zu Beginn des kommenden Schuljahres allen Schulen vorliegen soll. Des Weiteren erhalten künftig alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Busschule einen „Leitfaden“. Er zeigt einerseits den Kindern anhand von altersgerechten Zeichnungen und erläuternden Texten die wichtigsten Verkehrssituationen und die entsprechenden Verhaltenweisen auf, andererseits werden den Eltern und Lehrern passende Hinweise geliefert, auf welche Situationen besonders zu achten ist. Zusätzlich erhalten alle Kinder eine optisch ansprechend gestaltete Teilnehmerurkunde, damit die Schulung ein unvergessliches Erlebnis bleibt.
Gut angekommen ist auch der im Rahmen des Projektes geschaffene altersgerechte Sympathieträger „winnie west“, der bereits seit letztem Jahr sowohl auf dem Omnibus als auch auf verschiedenen themenbezogenen Informations- und Werbeträgern zu sehen ist. Daher wird dieser auch bei den zukünftigen Materialien Verwendung finden.
Mit dieser Aktion verbinden sowohl die Verkehrssicherheitsberater der Polizei als auch die west die Hoffnung und den Wunsch, dass sich auch im kommenden Schuljahr die Grundschulen in der Region wieder rege an den Schulungsmaßnahmen für die Erstklässler (am Schuljahresanfang), aber auch an etwaigen Auffrischungen oder speziellen Themenschulungen (während des Schuljahres) beteiligen.
Zur Terminierung der Verkehrserziehung vor Ort werden die Schulen gebeten, sich vorrangig mit den Verkehrssicherheitsberatern bei der Polizei des Kreises Heinsberg in Verbindung zu setzen. Zusätzlich steht bei der west für weitere Fragen als Ansprechpartnerin zur „Busschule“ Frau Reynartz (Tel. 02431-88-6896, erreichbar montags bis donnerstags von 8.00 Uhr bis 12:00 Uhr) zur Verfügung. |